„Malen“ befreit – das Refugee Art Projekt von Markus Rack!

Seit September 2015 ist Markus Rack mit seinem Kunstprojekt „Refugee Art Projekt“ in seiner Heimatregion Neuenstadt am Kocher aktiv unterwegs. Durch Zufall fiel ihm damals eine Notunterkunft für Flüchtlinge auf und er fragte sich, wie die Männer dort ihren Tag verbringen? Er stellte sich vor, wie es wäre, wenn er ein paar Monate auf seine Malerei verzichten müsste? Für ihn war das ein schrecklicher Gedanke und er handelte sofort!

Von den Betreibern erfuhr er, dass es an sinnvoller und kreativer Freizeitbeschäftigung für die Bewohner mangelte und das Camp als Durchgangslager für Männer gedacht ist, die dort ca. zwei Wochen untergebracht sind, bevor sie auf weitere Unterkünfte verteilt werden. Also fackelte er nicht lange und sammelte in seinem Umkreis Sachspenden ein und fuhr mit einem Kofferraum gefüllt mit Farben, Pinseln und anderen Materialien wieder zurück. Seither veranstaltet er  in dem Camp wöchentlich Mal-Workshops, die großen Zulauf genießen. Markus_Rack_FlüchtlingeMarkus gibt seinen „Schüler“ in diesen Stunden die Möglichkeit, ihre Erlebnisse aus der Heimat und auf ihrer Flucht, aber aber auch ihre Hoffnungen auf ein neues und friedliches Leben in Farben auszudrücken. Wie wichtig der Einsatz von Markus für die Flüchtlinge ist, spiegelt sich nach jedem gemeinsamen Abend in ihren Gesichtern wider. Das gemeinschaftliche Malen befreit sie für einige Stunden von ihren Sorgen und Nöten und sie können wieder lachen! Zuletzt organisierte Markus Rack mit Unterstützung des Heilbronner Theaters eine Ausstellung, auf der die Flüchtlinge ihre Werke präsentieren durften!

 

Das ist, wie ich finde, nachahmenswert. Überall in Deutschland organisieren sich Künstler, die mit Hilfe von Spenden und „Manpower“ die Not von Flüchtlingen mildern. Sei es vor Ort oder sogar in Kriegsgebieten.

 

 

 

 

 

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